Auf dem Papier ist Ende in Sicht

Fürstenau (cg)
 Auf dem Papier ist das Ende der millionenschweren Gebäudesanierung der Integrierten Gesamtschule in Fürstenau bereits in Sicht: Ende 2006 könnte das Gebäude an der Schorfteichstraße durchsaniert sein. In den Sommerferien steht der 5. Bauabschnitt an.
Die weitere Marschroute hat der Planungs- und Bauausschuss des Samtgemeinderates in seiner jüngsten Sitzung festgelegt. Demnach soll in den Sommerferien die Fassadensanierung am östlichen und südlichen Teil des Gebäudes fortgesetzt werden.
Ersetzt wird die Fassade durch ein Verblendmauerwerk und durch Fenster aus einer Holz- und Aluminiumkonstruktion. Die Kosten dafür hat die Verwaltung auf rund 700 000 Euro geschätzt. Eine Ausschreibung soll vorbereitet werden, damit der Samtgemeindeausschuss die Arbeiten Ende April vergeben kann.
Parallel dazu will die Samtgemeinde Planungen für eine neue Mediothek anschieben, wie Samtgemeindebürgermeister Helmut Kamlage in der Sitzung berichtete. Die bisherige Bibliothek sei aus Brandschutzgründen nicht mehr für einen täglichen Betrieb ausgelegt und zurzeit in einen anderen Klassenraum ausgelagert.
"Das ist dort ein unhaltbarer Zustand", erklärte der Verwaltungschef. Deshalb sei geplant, die Mediothek an anderer Stelle im IGS-Gebäude unterzubringen. Fördergelder aus dem aufgelegten Programm zur Förderung der Ganztagsschulen seien beantragt, eine Entscheidung stehe allerdings noch aus, erläuterte er. Würde der Antrag positiv beschieden, könne noch in diesem Jahr mit dem Umbau begonnen werden.
Der weitere Fahrplan der Sanierung: 2005 wird die Fassade am westlichen und nördlichen Gebäudeteil fortgesetzt, 2006 stehen unter anderem Mensa und Verwaltungstrakt an.
Die Kosten der Instandsetzung von 2004 bis 2006 mit neuer Mediothek bezifferte der Samtgemeindebürgermeister auf 3,4 Millionen Euro. Eine Summe in gleicher Höhe ist bereits seit Beginn der umfangreichen Sanierung im Jahr 2000 ausgegeben worden.

 

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